Volksinitiativen sollen kompetent sein

Modernes Grundeinkommen heisst – modernes Sozialsystem, integriertes Steuertransfermodell, mit Wertschöpfungssteuer, sagt Thomas Straubhaar

Was ich bei der Eidgenössischen Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»1) so vermisst habe, zählt nun – mitendrin der Abstimmungswochen und dann nochmals knapp vor ihrem Ende – Thomas Straubhaar in seinem Artikel auf:
moderne Sozialsysteme
integrierte Steuertransfermodelle
– mit Wertschöpfungssteuer.

Auch wenn bloss stichwortartig, ohne dass er auf Gründlicheres eingeht, wo’s wirklich interessant sein könnte. Schade. Schade, dass sich da ein Ökonom ausklinkt, notabene, wenn er sich selbst zum Thema gemeldet hat. Link zum Artikel, auf welt.de und zeit.de – und Auszug der Schluss- und Schlüsselsätze daraus – hier unten.2)

Doch, was legten die schweizerischen Initianten, und ihre deutschen Freunde, den Stimmberechtigten der Schweiz vor? Einen «Impuls» bloss. Schade.

Volksinitiativen sollen kompetent sein – ist ja klar, sonnenklar. Ein bloss «esoterisch künstlerisch-philosophischer» Ansatz genügt bei weitem nicht. Doch, und konsequent, haben sich die Initianten/toren (CH/D) an ihm festgehalten, durch alle die Jahre.1) Und so haben sie, konsequent, sein Scheiten in der Volksabstimmung vorprogrammiert.3)

Schade um die Volksinitiative. Was nun?

Einfach dranbleiben – aber kompetent – an dieser über hundertjährigen Idee. Und an dieser noch älterer Vision.

Hoffentlich machen’s die nächsten Initianten besser – oder vielleicht auch die Initiatoren, nördlich des Rheins. Oder das Parlament – das, bei uns, südlich des Rheins, gemeinsam mit allen anderen arbeitet, also arbeiten soll und kann.

Herzliche Grüsse,
Vladimir Rott


1) Eidgenössische Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen», auf admin.ch – auch «Grundeinkommen Initiative»

2) Thomas Straubhaar: «Grundeinkommen: Wer hat Lust auf Arbeit?», zeit.de, 2.6.16 / «Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen», welt.de, 17.5.16 – hier der Auszug, die Schluss- und Schlüsselsätze, daraus:

Ein Grundeinkommen könnte helfen

Ein soziales Sicherungssystem, das einseitig auf Beiträgen aus Lohneinkommen basiert, ist ein Anachronismus aus der Zeit der Industrialisierung und der ungebrochenen lebenslangen Erwerbsbiografien, als das Arbeitseinkommen des Mannes die wichtigste Quelle eines Familieneinkommens darstellte. Die Individualisierung hat das traditionelle Rollenverständnis und die Solidargemeinschaft der Familie infrage gestellt. Die Arbeitswelt von heute verursacht Brüche und erfordert Auszeiten zur Neuorientierung. Beiden Veränderungen muss ein modernes Sozialsystem gerecht werden. Und eine Verlagerung der Finanzierung der sozialen Sicherung von Lohnbeiträgen auf eine Wertschöpfungssteuer erfüllt genau diese Forderung.

Es ist kein großes Wunder, dass im Zeitalter der Digitalisierung die alte Idee eines Grundeinkommens weltweit neue Unterstützung erhält. Kein anderes Modell trägt als integriertes Steuertransfermodell aus einem Guss sowohl den Folgen der Digitalisierung wie den Wirkungen der Individualisierung Rechnung. [Bis am] Sonntag entscheiden die Schweizer in einem Referendum darüber.2a)

Wo und wie weit Roboter Menschen aus der Arbeit drängen werden, hängt von den Kostenunterschieden zwischen Löhnen und Maschinen ab. Und ob noch jemand Lust und Wille hat niedrig bezahlte, aber für die Gesellschaft wichtige Tätigkeiten auszuüben, wird von der Höhe eines Grundeinkommens abhängig sein. Je höher das Grundeinkommen, umso höher müssen die Steuersätze zur Finanzierung sein und umso geringer dürften die Arbeitsanreize bleiben. So einfach funktionieren die Regeln der Ökonomik – auch im Zeitalter der Digitalisierung und auch bei einem Grundeinkommen.

2a) nein, eben nicht, nicht darüber, was TS hier in die Diskussion einbringt, denn…3)

Nachtrag

Im Februar 2017 stellte Thomas Straubhaar sein Buch «Radikal ger€cht – Wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert», das er für eine Stiftung schreib, in Der Zeit vor:

«Thomas Straubhaar: Das Grundeinkommen ist nichts anderes als eine Steuerreform – Das Grundeinkommen könnte Rente, Kinder- und Arbeitslosengeld ersetzen – wie eine negative Steuer, sagt der Ökonom Thomas Straubhaar in seinem neuen Buch. Ein Vorabauszug», von Thomas Straubhaar, Die Zeit, 12.2.17

Wer aber von Straubhaars Buch mehr erwartet als «gut Gefühltes» wird enttäuscht. Straubhaar meidet – für einen Ökonomen so spannenden – Modelle, in wesentlichen Voraussetzungen und ihren Zusammenhängen. Die ein Ökonom durchrechnen würde – mit Fakten und Zahlen, also gut überlegten Annahmen, die mögliche Entwicklungen und Auswirkungen aufzeigen würden. So müssen wir noch warten bis fundierte Ökonomen das, so wichtige, Thema anpacken – wäre ja auch allerhöchste Zeit.


3) ein «esoterisch künstlerisch philosophischer» Ansatz – genügt bei weitem nicht:

gfs-ger-data

dazu noch, auf Bundesebene in diesem Quartal, «Fortpflanzungsmedizingesetz» – Abstimmungsresultate siehe Statistik Schweiz: Eidgenössische Volksabstimmungen 2016 (bfs.admin.ch)

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Über „Poltervereine und direkte Demokratie“ in Deutschland und in der Schweiz

Ach, die Poltervereine – hier (D) wie dort, südlich des Rheins (CH). Sie poltern – aber haben sie Lösungen? Sie berufen sich auf die Demokratie, die direkte Demokratie, aber beherzigen sie sie auch? Was haben die SVP.ch und die AfD.de gemeinsam, was nicht? Können wir aus den Unterschieden lernen? Was können wir, als Fachverein, in die öffentliche Diskussion einbringen?

Poltervereine im „Demokratie-Labor“ Deutschland

Nehmen wir uns die AfD vor. Ihre Worte, die im Parteiprogramm oder diejenigen ihrer Proponenten, die im Moment die Medien ziemlich füllen. Können wir schon nach den Worten urteilen? Oder sollen, können wir die Taten abwarten? Ich bin für beides.

Was die AfD sagt und schreibt, scheint mir ziemlich widersprüchlich zu sein. Manches davon – wie Hassklingendes, Aufforderungen zu Gewalt – lehne ich entschieden ab. Doch es gäbe auch Wohlklingenderes – aber was versteht die AfD darunter? Was versteht sie unter direkter Demokratie? Sind es all die transparenten, partizipativen, offenen, kooperativen, inklusiven, direkten, einvernehmlichen, breit abgestützten, ausgleichenden Prozesse, an denen ich als Bürger von Zürich und der Schweiz, so selbstverständlich teilhabe? Wie hat es die AfD mit gemeinsamen Werten, Grundwerten – ignoriert sie sie, sind sie ihr unwichtig, oder lehnt sie sie ab? Was würde passieren, wenn sie die Verfassung mitschreiben könnte, gemeinsam mit andern, wie es die Citoyen/nne/s südlich des Rheins tun?

Poltervereine im „Demokratie-Labor“ Schweiz

Der SVP-Chefstratege Christoph Blocher (in der Schweiz auch „’s polteri“ (der Polternde) genannt) hat sich selbst schon nach kurzer Zeit, einer Legislatur nur, aus dem Schweizer Bundesrat geworfen. Denn in diesem kollegialen Gremium – selbstverständlich ohne Chef/in oder selbstherrliche Minister/innen – wird gearbeitet. Und zwar eng eingebunden in all das, was man im Ausland noch nicht (ganz) kennt – in all die transparenten, partizipativen, offenen, kooperativen, inklusiven, direkten, einvernehmlichen, breit abgestützten, ausgleichenden Prozesse. Und so etwas kann Christoph Wolfram Blocher nicht.

Vor Jahren habe ich die Arbeitende SVP kennengelernt, eine Gruppe von Kleinunternehmern im Kanton Zürich, die meisten SVP-Mitglieder, die an Programmen für problematische Jugendliche engagiert gearbeitet, sie bei sich beschäftigt, ausgebildet, auch erzogen haben – egal woher sie kamen, wo geboren. Die Projekte auf Seite des Service Public leitete, voller Lob über all die engagierten Menschen, die kantonale Projektleiterin – und eine, vor allem für Menschen, engagierte SP-Politikerin. Und die Blochersche SVP? Mit Arbeit hat die doch rein gar nichts zu tun, meine ich, diese Classe politique des Polterns. Und so auch die Arbeitende SVP nichts mit ihr.

Gemeinsame Werte teilen, Verfassung schreiben, sie hüten

Südlich des Rheins bin ich es gewohnt, als einfacher Citoyen, an unserer Verfassung mitzuschreiben. Darüber mitzubestimmen, mitzuentscheiden welche verbindlichen Aufträge an unsere Repräsentanten in den „Zu-tun“-Teil unserer Verfassung aufgenommen werden. Hierzulande, in Berlin, beobachte ich, dass das hiesige Grundgesetz etwas ist, was (eher) über den Menschen steht, über sie und ihr Tun wachen soll. Auch, dass man eine/n Verfassungshüter/in braucht, der/die das Grundgesetz schützt, eine Rolle, die man den Sechs bis Acht im Verfassungsgericht überlässt. Sie sollen auch verfassungswidrige Parteien, Vereine oder Ähnliches verbieten.

In einer Diskussion in Zürich mit dem Titel „Wir und unsere Verfassung“ meinten wir, dass wir es seien, einfache Citoyen/ne/s, die unsere Verfassung hüten. Oliver Diggelmann, ein Staatsrechtler von der Universität Zürich, meinte,1) diese Rolle wäre beim Parlament und der Regierung, vor allem bei der Bundesversammlung (beiden Parlamentskammern). Die Parlamentarier/innen sind Hüter/innen der Verfassung und nicht etwa Herrscher/innen über sie. Niemandem von uns ist in den Sinn gekommen, das irgendein Gericht diese Rolle übernehmen könnte. Denn Gerichte sind nicht dazu da, Politik zu machen, oder über uns als verantwortungsvolle Citoyen/ne/s zu wachen – das ist ja die Aufgabe von uns allen. So schlagen wir uns auch direkt mit all den Ideen herum, so wie sie kommen, auch mit den gepolterten. Und hüten uns selbst, gemeinsam mit anderen, auch mit den Gewählten.

Vladimir Rott
Berlin, Zürich, Prag

mdmagazin 02/16, S. 33 (PDF, 2.6 MB)

1) wie er auch schreibt –> Oliver Diggelmann: Das Parlament als Hüter der Verfassung, Gastkommentar zum Rechtsstaat, NZZ 28.5.14


Mehr dazu – eine längere Fassung des Artikels mit mehr Hintergrundinformationen und Hinweisen auf Zeitungsartikel zum Thema finden Sie unter vjrott.com/poltervereine

Poltervereine und direkte Demokratie

Ach, die Poltervereine – hier (D) wie dort, südlich des Rheins (CH). Sie poltern – aber haben sie Lösungen? Sie berufen sich auf die Demokratie, die direkte Demokratie, aber beherzigen sie sie auch? Können sich Unzufriedene in einer, direkten, Demokratie einbringen? Wenn ja, mit ihrer Arbeit, werden sie zufriedener? Und – was können wir tun, und nicht bloss jetzt?

Wieder mal wird heftig diskutiert über eine der Bewegungen, eine der Parteien, die man als extrem bis extremistisch bezeichnet. Eine/r von uns in Berlin/Brandenburg meinte kürzlich, zur SVP.ch – als AfD.de? – dass – somit? – der Schweiz die Vorbilder ausgehen. Gutes Thema, meine ich, kann man, mal, drannehmen. Also, fangen wir an – Vorbilder, und Annahmen, beiseite, rein in die “Labors” der Demokratie. Nehmen wir zwei der Poltervereine dran, aus aktuellem Anlass – Landeswahlen und kommende Bundeswahlen in Deutschland und Volksabstimmungen in der Schweiz, darunter auch die neuesten SVP-Volksinitiativen. Schauen wir, wie sich das Poltern auswirkt – hier und dort…

…weiterlesen auf vjrott.com/poltervereine – “Poltervereine und direkte Demokratie – und eine Frage an uns”

Inhalt

Poltervereine und direkte Demokratie – und eine Frage an uns

Poltervereine im “Demokratie-Labor” Deutschland
Parteiendemokratie (D) – Worte, Taten und Arbeit

Poltervereine im “Demokratie-Labor” Schweiz
Arbeitende SVP (CH)

Frage an uns – direkte Demokratie über ihre Instrumente hinaus
Unsere Grundwerte, Verfassungen – wer schreibt sie, wer hütet sie?

Kästen

1 – Kommentare zu Poltern und Polterern (CH)
Gemeinsames gemeinsam gestalten – macht die SVP mit?
Zum nicht integriertem “Polteri”

2 – SVP-Volksinitiativen – “Mist” im “Demokratie-Labor” CH, Beispiele
Minarettinitiative (Bund)
Ausschaffungsinitiative (Bund)
Masseneinwanderungsinitiative (Bund)
Durchsetzungsinitiative (Bund)
Selbstbestimmungsinitiative (Bund)

3 – Volksabstimmungen (CH), die letzten und die kommenden – Bund, Kantone, Gemeinden
Abstimmungen (CH, Kanton ZH, Stadt ZH), Wochen zum 28. Februar 2016
Abstimmungen (CH, Kanton ZH, Stadt ZH), Wochen zum 5. Juni 2016
Links

4 – Die drei Räte auf Bundesebene
Bundesrat, Nationalrat, Ständerat
… und die kantonalen Konferenzen

Zum nicht integriertem «Polteri» – Wer heisst scho’ Wolfram?! – bi üüs, i de Schwiiz!?

Ach, de ewigi Ärger mit dene Uusländer – gnueg isch gnueg! All die Wolframs! Uuschaffe! Alli!

Und – Wer heisst scho’ Wolfram?! – bi üüs, i de Schwiiz!?

Nur einer auch in der vierten Generation immer noch nicht Integrierte – ein Nachfahre eines aus dem Königreich Württemberg (=> Uusland!) Immigrierten (=> Asylant, Wirtschaftsflüchtling!) und 1861 im Kanton Bern Eingebürgerten (=> Papierschwiizer!) – der immer noch nicht weiss (=> en fräche, stuure Asylant!), dass Konflikteschüren und Poltern gegen unsere Demokratie verstossen, und zwar krass, gegen die Grundwerte unseres «gemeinsam Gemeinsames gestalten» – egal, dass Konflikteschüren und Poltern im Ausland gang und gäbe sein mögen (=> mr sind ja nöd im Uusland!).

Er müsste dringend ausgeschafft werden! Wohin? Findet er Asyl in Baden-Württemberg?


Kommentar zum NZZ-Artikel: Durchsetzungsinitiative: Diese Politiker würden ausgeschafft 1) und zu: Umsetzung der Ausschaffungsinitiative: Umsetzungsgesetz gilt ab Herbst 2)

Aus: Kasten 1 – Kommentare zu Poltern und Polterern (CH) im eidgenössisch netten Stil und im gespiegelten Polterstil,4) in: Poltervereine und direkte Demokratie (auf: vjrott.com)


1) Erich Aschwanden, Simon Gemperli: Durchsetzungsinitiative: Diese Politiker würden ausgeschafft, NZZ 10.2.16

2) Umsetzung der Ausschaffungsinitiative: Umsetzungsgesetz gilt ab Herbst – Ausländer, die wegen einer schweren Straftat verurteilt wurden, sollen künftig ausgeschafft werden. Nun hat der Bundesrat bekanntgegeben, wann die Gesetzesbestimmungen in Kraft treten, sda/NZZ 4.3.16

3) CH-Deutsch für: bei uns in der Schweiz – und der da ist gemeint: Christoph Wolfram B., s.a. Christoph Blocher (de.wikipedia.org), wo auch sein Immigrationshintergrund geklärt wird, die Klammer- und sonstige CH-deutsche Bemerkungen spiegeln das übliche Poltern angesichts solcher Ausländerlebensläufe

4) erstaunlich viele Deutsche kommentieren – zu identifizieren am Inhalt ihrer Kommentare, auch an ihrem «ß», solange sie es gebrauchen, auch an den Namen, Vornamen… wie z.B. «Wolfram»:-):-):-)

Gemeinsames gemeinsam gestalten – macht die SVP mit?

Lieber Herr Blocher,

danke für Ihren Beitrag.1) Er hilft mir zu verstehen, dass Sie die Welt als die der Konflikte sehen, des Über-, Unter- und Gegen-Einanders.

So stellen Sie auch Ihre «Gretchenfrage: ‹Wer ist in diesem Land Gesetzgeber?› Sind es die Politiker, die Verwaltung, Richter, Staatsrechtler oder internationale Gremien? Oder sind es die Bürger?»

Wie ich, als vor Jahrzehnten in meiner heutiger Heimat mit vielen offenen Herzen Aufgenommene, nach und nach gelernt habe, sind es die Menschen mit ihren Vertretern die all das Gemeinsame gemeinsam gestalten. Darunter auch die Gesetze.

Würde Ihre SVP da mitmachen können? Wollen? Was meinen Sie dazu?

Herzliche Grüsse,
Ihr VR


Kommentar zum NZZ-Gastbeitrag von Christoph (Wolfram) Blocher 1)

Aus: Kasten 1 – Kommentare zu Poltern und Polterern (CH) im eidgenössisch netten Stil und im gespiegelten Polterstil,2) in: Poltervereine und direkte Demokratie (auf: vjrott.com)


1) Christoph Blocher: Durchsetzungsinitiative: Auf dem Weg zur Diktatur – Der erbitterte Kampf gegen die Durchsetzungsinitiative und vor allem die Begründungen sind ein deutliches Zeichen: Bundesbern hat den Weg in die Diktatur angetreten, Gastkommentar, NZZ 3.2.16

2) erstaunlich viele Deutsche kommentieren – zu identifizieren am Inhalt ihrer Kommentare, auch an ihrem «ß», solange sie es gebrauchen, auch an den Namen, Vornamen… wie z.B. «Wolfram»:-):-):-)

Disulfiram (Antabuse) against Cancer

Antabuse (disulfiram) as a pilot case of nonprofit drug

Research, Case Reports, Clinical Trials

» DEUTSCH Antabuse (disulfiram) against Cancer
a presentation by
 Boris Cvek, Ph.D.
University of Olomouc, Social Health Institute OUSHI
(formerly at the Department of Cell Biology and Genetics)

Research in Cells and Animals

Many scientific publications have demonstrated that Antabuse (disulfiram), especially when combined with copper (cf. The Active Compound further below), kill cancer cells and is able to suppress tumors in mice.

The figure below, from our research now being prepared for publication, shows mice with a metastasis of human breast cancer, most effectively suppressed by the active compound.

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gluCu = food supplement containing copper | Mock = control group

Case Report by Dr. Lewison (Prog. Clin. Biol. Res. 12, 47-53, 1977)

In 1977, Dr. Lewison from Johns Hopkins University in the USA published a case report of a patient with metastasizing breast cancer who become an alcoholic. Between 1961-1971 she used Antabuse and became cancer-free. She died in 1971 – not because of cancer, but by falling from a window while heavily drunk.

“However, in 1961 she became a severe alcoholic and it was necessary to discontinue all hormone therapy and Antabuse (Disulfiram) was started [for treatment of alcoholism]. Over the next 10 years – from 1961 to 1971 – complete resolution of all bone lesions in the spine, skull, pelvis and ribs gradually occurred and the patient remained clinically free of cancer with no further hormone therapy, chemotherapy, or radiation therapy. Frequent psychiatric care was required and she remained on and off Antabuse therapy for her continued drinking problem. She died in 1971 when she accidentally fell from a third floor window. The coroner’s report showed a high blood alcohol level and residual nests of metastatic carcinoma in the bone marrow.”

Ditiocarb Clinical Trial (Biotherapy 6, 9-13, 1993)

In 1993, French scientists published a phase II clinical trial of a drug called Ditiocarb. This compound is produced after ingestion of Antabuse. They used very low doses – 700 mg weekly, in comparison to a standard Antabuse dosage of 250-500 mg daily.

Sixty-four women with non-metastatic high risk breast cancer after surgery were divided into two equal groups. The first group were placed on standard chemo + placebo, while the second were on the same chemo + Ditiocarb. The drugs were taken for 9 months. After 5 years, 55% of patients were alive in the first group compared to 81% of patients in the second group.

It is to be expected that with higher doses, and after longer treatment, the effect might be much stronger. Our hypothesis is that the active compound (which occurs in the body after Ditiocarb reaction with copper, cf. The Active Compound below) was able to destroy micro metastases in some patients – even at such low doses and after only 9 months.

Case Report from Utah (Mol. Cancer Ther. 3, 1049-1060, 2004)

In 2004, scientists from Utah published a case report of a patient with melanoma metastasis in the liver, which – by using a combination of disulfiram and zinc – shrank after a few months and disappeared after three and a half years.

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Today, the fact that the active compound is a copper combination is already known (in fact, the zinc compound does not exist in human body and disulfiram prefers copper that is naturally occurring in the body).

Disulfiram Clinical Trial (Oncologist 20, 366-367, 2015)

In 2015, the Oncologist journal published results of a clinical trial from Israel, where 40 patients with metastatic lung cancer were divided into two equal groups (of 20 each). The first group were placed on standard chemo, while the second group were on standard chemo + disulfiram (just 120 mg daily). Patients from the second group survived 3 months longer on average and, most importantly, two survived for a long time. The figure further shows that all the patients from the first group died after two years.

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The Active Compound

We have various experimental evidence, now prepared for publication, showing that the active compound is a complex of Ditiocarb and copper; which occurs under normal conditions after Antabuse ingestion in the human body.

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Phase II and phase III clinical trials

To get approval from state authorities for Antabuse to be used normally in oncology, we need to conduct further and larger clinical trials  – i.e. phase II clinical trials (hundreds of patients) and phase III in particular (thousands of patients). We need such trials to examine various cancers and to combine Antabuse with various standard chemo drugs.

Normally, clinical trials are funded by pharmaceutical companies. However, Antabuse is not patentable. The advantage is that it is affordable (hundreds of Dollars/Euros per patient per year), yet the weakness is that it is not interesting for business. Therefore, Antabuse clinical trials must be paid by charities and governments in the public interest. We want to finance such clinical trials.

If large phase III clinical trials show that Antabuse is able to cure some cancers, it would be, as an inexpensive drug, affordable even for patients in low-income countries.

First Steps and Further Progress – including fast-track approval

In Olomouc, where we have experience with Antabuse research, there are oncologists who are willing to conduct Antabuse clinical trials. In collaboration with them, we have designed a phase II clinical trial of 100 patients with metastatic breast cancer and 100 patients with metastatic lung cancer (500 mg Antabuse + 2 mg copper daily).

In all patients, overall survival will be determined, and if their tumors shrink, do not grow, or grow further. The results will be of value for the identification of patients who are most sensitive to Antabuse therapy, and for further research as to why some patients are more sensitive than others.

We would also like to conduct further trials in patients with different cancers. In the case of positive results, we would design phase III clinical trials and talk to the FDA and EMA to win a fast-track approval of Antabuse for metastatic cancer where it is curable. Negative results would instigate phase II clinical trials of Antabuse in combination with standard chemo.

Why Test Antabuse in Olomouc?

Those conservative ones among oncologists usually dismiss Antabuse, especially as a drug not developed by big pharmaceutical companies. However, in Olomouc we have a team of oncologists led by prof. Bohuslav Melichar, head of the Oncology Unit of the Teaching Hospital, who are willingto conduct clinical trials of Antabuse in patients with metastatic breast/lung cancer and other cancers – as soon as sufficient funding is found.

Cost Estimate of the 100 + 100 Trial

  • Wages of physicians (2 physicians), coordinator and supervisor of clinical trial
    some € 80,000 per year – for 2 years € 160,000
  • Material (Antabuse, copper supplementation, materials used for standard health care in hospitals), other services and non-material costs (examination of patients, insurance according to law),
    some € 120,000 per year – for 2 years € 240,000

  • Overall cost of 1 phase II clinical trial of 100 + 100 patients
    some € 200,000 per year – for 2 years € 400,000

This project is the result of our long-term scientific research of Antabuse anti-cancer activity here in Olomouc. Our experience and concept is (so far) unique to the world. There is only one team, besides us, focused on Antabuse application in oncology, (prof. Weiguang Wang in UK), but they are working on some patentable formulation of disulfiram.

Our strategy is unmatched and fits perfectly into the mission of Olomouc University Social Health Institute (OUSHI). It is not “only” about curing patients, but we have an ambition to change healthcare systems globally and to make them more affordable with “nonprofit drugs”. Details of this idea can be found in the article “Nonprofit drugs as the salvation for world‘s health care systems: the case of Antabuse” by B. Cvek, an OUSHI member, published in the prestigious international scientific journal Drug Discovery Today.

 


PROJECT HEADS / TEAMBoris Cvek, Ph.D. / prof. Peter Tavel, Ph.D. / et al. (Olomouc University (CZ)

COLLABORATIONprof. Ray Deshaies (California Institute of Technology, Pasadena CA (USA) / prof. Vikas Sukhatme (Dana-Farber/Harvard Cancer Research, Boston MA (USA) / prof. Jiri Bartek (Danish Cancer Society Research Center, Copenhagen (DK) / prof. Ping Dou (Barbara Ann Karmanos Cancer Institute, Detroit MI (USA) / prof. Christoph Driessen (Kantonsspital St. Gallen (CH) / prof. Pavla Pouckova (1st Medical Faculty Charles University, Prague (CZ)

WEB (non-profit drugs projects at OUSHI)oushi.upol.cz/en/non-profit-drugs
(formerly also – disulfiram.eu)

Disulfiram (Antabus) gegen Krebs

Antabus (Disulfiram) als Pilot-Fall eines gemeinnützigen Medikaments
Antabuse (disulfiram) as a pilot case of nonprofit drug

Forschung, Fallberichte, Klinische Versuche

» ENGLISHÜbersetzung von Antabuse (disulfiram) against Cancer
einer Präsentation von Boris Cvek, Ph.D.
Universität Olomouc, Social Health Institute OUSHI
(früher bei Institut für Zellbiologie und Genetik)

Forschung an Zellkulturen und Tieren

Viele wissenschaftliche Publikationen haben gezeigt, dass Antabus (Disulfiram), vor allem wenn mit Kupfer kombiniert (vgl. Aktive Verbindung weiter unten), Krebszellen tötet und in der Lage ist, Tumore in Mäusen zu unterdrücken.

Die Abbildung unten zeigt Mäuse mit einer Metastasierung von menschlichem Brustkrebs, die die aktive Verbindung (Disulfiram+Kupfer) am effektivsten unterdrückt – aus unserer Forschung, die wir gegenwärtig zur Publikation vorbereiten.

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Tag 0 | Tag 32
Disulfiram+Kupfer | Disulfiram | Nahrungsergänzung mit Kupfer | Kontrollgruppe

Fallbericht von Dr. Lewison (Prog. Clin. Biol. Res. 12, 47-53, 1977)

1977 veröffentlichte Dr. Lewison von der Johns Hopkins Universität in den USA einen Fallbericht über eine Patientin mit metastasierendem Mammakarzinom, die eine Alkoholikerin geworden ist. Zwischen 1961-1971 nahm sie Antabus (Disulfiram) ein und wurde frei von Krebs. Sie starb im Jahre 1971 – nicht an Krebs, sondern weil sie, stark betrunken, aus dem Fenster fiel.

“Doch 1961 wurde sie zur schweren Alkoholikerin, und es war notwendig, jede Hormontherapie einzustellen und [für Behandlung des Alkoholismus] mit Antabus (Disulfiram) anzufangen. Im Laufe der nächsten 10 Jahre – von 1961 bis 1971 – allmählich eine vollständige Auflösung aller Knochenläsionen in der Wirbelsäule, im Schädel, Becken und den Rippen und die Patientin blieb klinisch frei von Krebs ohne jede weitere Hormon-, Chemo- oder Strahlentherapie. Für ihr anhaltendes Alkoholproblem wurde eine regelmässige psychiatrische Betreuung erforderlich und sie blieb deshalb, auch wenn mit Unterbrechungen, in der Antabus-Therapie. Sie starb im Jahr 1971, als sie zufällig aus einem Fenster im dritten Stock fiel. Der Bericht des Gerichtsmediziner zeigte einen hohen Blutalkoholgehalt auf und residuale Nester von metastasierendem Karzinom im Knochenmark.”

Klinischer Versuch mit Ditiocarb (Biotherapy 6, 9-13, 1993)

1993 veröffentlichten französische Wissenschaftler eine klinische Phase II Studie mit Ditiocarb. Diese Verbindung wird nach der Einnahme von Antabus im Körper daraus erzeugt. Sie benutzten sehr niedrige Dosen – 700 mg pro Woche, im Vergleich zu einer Standarddosierung von Antabus von täglich 250 bis 500 mg.

Vierundsechzig Patientinnen mit nicht-metastasiertem Hochrisiko-Brustkrebs wurden, nach der Operation, in zwei gleiche Gruppen aufgeteilt (je 32). Die erste Gruppe wurde auf Standard-Chemotherapie + Placebo gesetzt, während die zweite auf die gleiche Chemo + Ditiocarb. Die Medikamente wurden während 9 Monaten eingenommen. Nach 5 Jahren waren 55% der Patientinnen der ersten Gruppe am Leben, im Vergleich zu 81% der Patientinnen der zweiten Gruppe.

Es ist zu erwarten, dass mit höherer Dosierung und nach längerer Behandlung, der Effekt viel stärker sein könnte. Unsere Hypothese ist, dass der aktive Wirkstoff (der im Körper entsteht, aus Reaktion von Ditiocarb mit Kupfer, vgl. Aktive Verbindung unten), bei einigen Patienten Mikrometastasen zerstörte – selbst bei so niedrigen Dosierung und nach nur 9 Monaten.

Fallbericht aus Utah (Mol. Cancer Ther. 3, 1049-1060, 2004)

2004 veröffentlichten Wissenschaftler aus Utah einen Fallbericht über einen Patienten mit Melanom-Metastase in der Leber, die nach Behandlung mit einer Kombination von Disulfiram und Zink nach wenigen Monaten schrumpfte und nach dreienhalb Jahren verschwand.

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vor Behandlung | mit Behandlung – nach 3 Monaten | 10 Monaten | 42 Monaten

Heute ist allgemein bekannt, dass die aktive Verbindung die mit Kupfer ist (in der Tat, eine solche Zinkverbindung existiert im menschlichen Körper nicht und Disulfiram bevorzugt Kupfer, das im Körper natürlich vorkommt).

Klinischer Versuch mit Disulfiram (Oncologist 20, 366-367, 2015)

2015 veröffentlichte The Oncologist Ergebnisse einer klinischen Studie aus Israel, wo 40 Patienten mit metastasierendem Lungenkrebs in zwei gleiche Gruppen geteilt wurden (von je 20). Die erste Gruppe wurde mit Standard-Chemotherapie behandelt, während die zweite Gruppe mit Standard-Chemo + Disulfiram (mit nur 120 mg täglich). Patienten aus der zweiten Gruppe überlebten im Durchschnitt 3 Monate länger und, was am wichtigsten ist, zwei für eine lange Zeit erhalten. Die Abbildung unten zeigt ferner, dass alle Patienten aus der ersten Gruppe nach zwei Jahren gestorben ist.

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Aktive Verbindung

Wir haben verschiedene experimentelle Beweise, die wir gegenwärtig zur Veröffentlichung vorbereiten, die zeigen, dass der aktive Wirkstoff ein Komplex von Ditiocarb und Kupfer ist; der unter normalen Bedingungen nach Antabus-Aufnahme im menschlichen Körper entsteht.

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Klinische Studien – Phase II und Phase III

Um eine Genehmigung von staatlichen Behörden zu erhalten, damit Antabuse in der Onkologie verwendet werden kann, müssen wir weiterführende, grössere klinische Test durchführen – das heisst Phase II der klinischen Tests (Hunderte von Patienten) und insbesondere Phase III (Tausende von Patienten). In diesen Studien werden wir auch verschiedenen Krebsarten und Einsatz von Antabuse untersuchen, kombiniert mit verschiedenen Standard-Chemotherapien.

Normalerweise werden klinische Studien von Pharmaunternehmen finanziert. Allerdings ist Antabuse nicht patentierbar. Der Vorteil dabei ist, dass es erschwinglich ist (pro Jahr Hunderte von Dollar/Euro pro Patient), aber die Schwäche ist, dass es nicht interessant für Unternehmen ist. Daher müssen klinische Antabuse Studien von Hilfsorganisationen und Regierungen im öffentlichen Interesse finanziert werden. Wir suchen nach Wegen, wie solche klinischen Studien finanziert werden können.

Wenn die grossen Phase-III-Studien zeigen, dass Antabuse in der Lage ist, einige Krebserkrankungen zu heilen, wäre es auch, als preiswertes Medikament, erschwinglich für Patienten in Ländern mit niedrigem Einkommen.

Erste Schritte und weiteres Vorgehen – einschliesslich Fast-track Zulassung

In Olomouc/Olmütz, wo wir schon Erfahrungen mit der Antabus-Forschung haben, ist ein Onkologen-Team bereit, klinische Studien mit Antabus durchzuführen. In Zusammenarbeit mit ihnen haben wir eine klinische Phase II Studie von 100 Patienten mit metastasierendem Brustkrebs und 100 Patienten mit metastasiertem Lungenkrebs entwickelt (500 mg Antabus + 2 mg Kupfer täglich).

Bei allen Patienten wird das Gesamtüberleben ermittelt, und ob ihre Tumore schrumpfen, nicht mehr wachsen oder weiter wachsen. Die Ergebnisse werden wertvoll sein für Identifizierung von Patienten, die am meisten auf eine Antabus-Therapie ansprechen, wie auch für weitere Forschung, warum einige Patienten für sie empfindlicher sind als andere.

Wir würden auch gerne weitere Studien bei Patienten mit verschiedenen Krebsarten durchführen. Falls positive Ergebnissen vorliegen, würden wir klinische Studien der Phase III vorbereiten und sie mit der FDA und EMA erörtern, um eine Fast-track Zulassung von Antabuse zu erreichen, überall wo metastasierender Krebs heilbar ist. Negative Ergebnisse würden zur klinischen Studien der Phase II führen von Antabuse in Kombination mit Standard-Chemo.

Warum Antabuse in Olomouc testen?

Die konservativen unter Onkologen nehmen Antabus nicht ernst, vor allem als ein Medikament das nicht von grossen Pharma-Unternehmen entwickelt wurde. Doch in Olomouc haben wir ein Team von Onkologen unter der Leitung von Prof. Bohuslav Melichar, Leiter der Onkologie-Abteilung der Uniklinik, welche bereit sind, klinische Studien mit Antabus bei Patienten mit metastasierendem Brust-/Lungenkrebs und anderen Krebsarten durchzuführen – sobald ausreichende Finanzierung steht.

Kostenschätzung der 100 +100 Tests

  • Lohnsumme der Ärzte (2 Ärzte), Koordinator und Betreuer der klinischen Studie
    ca. € 80.000 pro Jahr – für 2 Jahre € 160.000
  • Material (Antabus, Kupferergänzung, Materialien für die Standardgesundheitspflege in Krankenhäusern), sonstige Leistungen und nicht-materielle Kosten (Untersuchungen der Patienten, Versicherung nach Gesetz)
    ca. € 120.000 pro Jahr – für 2 Jahre € 240.000

  • Gesamtkosten für 1 Phase klinischer Studie II von 100 + 100 Patienten
    ca. € 200.000 pro Jahr – für 2 Jahre € 400.000

Dieses Projekt ist das Ergebnis unserer langjährigen wissenschaftlichen Forschung der Anti-Krebs-Wirkung von Antabus hier in Olomouc/Olmütz. Unsere Erfahrung und unser Konzept sind (bisher) weltweit einzigartig. Ausser uns gibt es bisher nur ein Team, welches sich auf Antabus-Anwendung in der Onkologie konzentriert (Prof. Weiguang Wang in Grossbritannien), doch sie arbeiten an einer patentierbaren Rezeptur von Disulfiram.

Unsere Strategie ist einmalig und passt perfekt zur Zielsetzung des Social Health Institute (OUSHI) der Universität Olomouc/Olmütz. Selbstverständlich geht es um Heilung von Patienten, doch nicht “nur”, darüber hinaus wollen wir dazu beitragen, die Gesundheitssysteme weltweit so zu verändern damit sie wirksame und erschwingliche “gemeinnützige Medikamente” (“Nonprofit drugs”) zur Verfügung stellen. Details zu dieser Idee finden Sie im Artikel Nonprofit drugs as the salvation for world‘s health care systems: the case of Antabuse” (“Nonprofit Medikamente als Rettung für Gesundheitssysteme der Welt: der Fall von Antabus”) von B. Cvek, OUSHI Mitglied, veröffentlicht in der renommierten internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift Drug Discovery Today.

 


PROJEKTLEITUNG / TEAMBoris Cvek, Ph.D. / Prof. Peter Tavel, Ph.D. / et al. (Universität Olomouc (CZ)

ZUSAMMENARBEITProf. Ray Deshaies (California Institute of Technology, Pasadena CA (USA) / Prof. Vikas Sukhatme (Dana-Farber/Harvard Cancer Research, Boston MA (USA) / Prof. Jiri Bartek (Danish Cancer Society Research Center, Copenhagen (DK) / Prof. Ping Dou (Barbara Ann Karmanos Cancer Institute, Detroit MI (USA) / Prof. Christoph Driessen (Kantonsspital St. Gallen (CH) / Prof. Pavla Pouckova (1st Medical Faculty Charles University, Prague (CZ)

WEB (Projekte Non-Profit Drugs bei OUSHI)oushi.upol.cz/en/non-profit-drugs
(früher auch – disulfiram.eu)